Soziografische Strukturen - Soziogramm Designer Relations

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Soziografische Strukturen

Soziogramm-Technik


Die vorliegende, von Relations erstellte, Grafik zeigt schon einige Merkmale, die auffallen:
          
  • A ist eine Zentralfigur. Bei sachlichen  Fragen etwa nach Arbeitskontakten, scheint A bei vielen Aufgaben wichtig zu sein. Wenn die Grafik die Sympathiestruktur widerspiegelt, ist A womöglich ein Sympathiestar in der Gruppe
    .
        
        
  • B-A-F haben wechselseitige Wahlen. Möglicherweise sind die Beziehungen zwischen diesen drei Personen besonders intensiv.
    Die Beziehungen B-A-F, vielleicht noch mit E, könnten wichtig werden, wenn man ein temporäres Team zusammenstellen müsste und wenn alle Mitglieder im Prinzip dazu in Frage kämen. Vielleicht harmonisieren diese drei bzw. vier am besten?
          
  • Was ist mit G los? Wieso hat G nicht eine einzige Wahl? Liegt auch das an der Arbeitsstruktur? Wird G von den anderen vielleicht gemieden? Oder wurde G noch gar nicht richtig wahrgenommen? Warum nicht?


Meistgewählte Mitglieder
Gegenseitige Wahlen

Beispiel der Markierung von Teilnehmer-Kästchen, die von Relations als Teil eines Clusters erkannt wurden.
Charakteristische Strukturmerkmale


Meistgewählte Mitglieder:
Auf diese zeigen die meisten Pfeile. Je nach Frage wird häufig vermutet, dass es sich dabei um "informal leaders" handelt. Eine Theorie besagt, der eine ist häufig aus Leistungsgründen, der andere aus emotionalen Beweggründen gewählt worden. Eine gängige Bezeichnung ist "Star".

Gegenseitige Wahlen:
Diese werden durch Hin- und Rückpfeile ausgedrückt. Mitglieder, die durch gegenseitige Wahlen verbunden sind, haben oft stärke Beziehungen zueinander. Das Ausmaß der gegenseitigen Beziehungen in einer Gruppe zeigt den Zusammenhalt an:

Kohärenz:
Das Verhältnis der wechselseitigen Positiv-Wahlen zu den insgesamt abgegebenen Positiv-Wahlen.

Kohäsion:
Das Verhältnis der wechselseitigen Positiv-Wahlen zu den maximal möglichen wechselseitigen Positiv-Wahlen.

Details finden Sie hier!
Cluster:
Das sind Mitglieder, deren Gewählte sich untereinander wählen. Je weniger Wahlen von einem Cluster an den Rest der Gruppe gehen, desto geschlossner ist das Cluster. Manchmal zeigen sich im Cluster sogenannte "Cliquen". Details dazu finden Sie hier!

Verbunde:
Das sind Unterstrukturen von Mitgliedern, die sich untereinander gegenseitig wählen. Je weniger die Verbund-Mitglieder Wahlen an den Rest der Gruppe geben, desto geschlossener ist der Verbund. Manchmal zeigen sich darin "Seilschaften".
Details dazu finden Sie hier!

Cluster-Geschlossenheit:

Das Verhältnis aller internen Cluster-Wahlen zu allen Wahlen im Cluster.
Details dazu finden Sie hier!

Verbund-Geschlossenheit:
Das Verhältnis der internen Verbund-Wahlen zu allen Wahlen im Verbund.
Details dazu finden Sie hier!

Personen  mit hoher Zentralität:
Das sind Mitglieder, deren Wähler einen hohen Wahlstatus haben, also selbst häufig gewählt wurden. Je höher der Zentralitätswert eines Mitgliedes, desto höher ist sein Status, selbst wenn es nicht die meisten Stimmen direkt erhalten hat. Details dazu finden Sie hier!

Niedriger Wahlstatus:
Das sind Mitglieder, die relativ wenig gewählt wurden. Wenn sie gar keine Stimme erhalten, werden sie auch "Mauerblümchen" genannt.
Details dazu finden Sie hier!

Außenseiter:
Das sind Mitglieder, die weder Wahlen abgeben noch Wahlen erhalten, aber dennoch bei der Erhebung anwesend waren.

Besonders beachten:
Mauerblümchen und Außenseiter sollten besonders beobachtet werden, um herauszufinden, was sie in diese Position bringt oder gebracht hat. Hier kann sich ein verborgener Konflikt zeigen oder aber auch nur eine unproblematische Unauffälligkeit im Gruppenverband.

Christina: Höchste Zentralität
Geringer Wahlstatus

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